Samstag, 10. Oktober 2015

Liebes Tagebuch

Ich bin ungeheuer schreibfaul, was Tagebücher betrifft. Das fand ich immer sehr schade - denn das bisschen, was ich an Tagebucheinträgen habe, war für mich immer ein kleines Fenster in die Vergangenheit, in mein früheres Ich und meine früheren Gedanken. 
Ich hab mir zum Ziel gesetzt mehr zu dokumentieren, weil ich leider auch dazu tendiere sehr viel, was mir eigentlich auch sehr viel bedeutet, relativ schnell zu vergessen oder zu verdrängen. Denn Dinge, die jemanden "sehr viel bedeuten", müssen nicht zwangsläufig positiv oder negativ sein. Ich liebe Social Media und lese gerne Tweets und Blogs (auch wenn ich, schreibfaul wie ich bin, sehr wenig kommentiere). Ich erlebe so gerne was andere erleben, aber gleichzeitig liebe ich auch die Anonymität des Internets. 

Nur hier könnte ich in einem Blog in die Welt hinausschrei(b)en, was mich bewegt oder verletzt. Denn die Realität ist bei weitem nicht so gnädig. Was solls. Wie tausendmillionzigmilliarden andere Menschen habe ich so meine Probleme mit mir. Das mach mich nicht besonders oder bemitleidenswert; so ist einfach das Leben.
Ich will jetzt auch nicht hunderte Leser erreichen. Ich will einfach nur mehr schreiben. Und dabei ehrlich sein. 
Ich liebe es an Layouts und html rumzumurksen, darum gestalte ich den Blog gleich etwas.
Vielleicht liest man sich.

Mana


PS: Was für ein langweiliger erster Eintrag, aber es passt. Persönlichere werden folgen.

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